Samstag, 25. April 2009
Die Hundehalterhaftpflicht – notwendig für jeden Hundebesitzer
Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Viele Hundehalter investieren viel Zeit und Geld, um ihren Hund zu erziehen und in zu einem angenehmen und treuen Begleiter zu machen. Dennoch bleibt der Hund ein Tier, dessen Reaktionen manchmal unberechenbar sein können.
Eine Hundehalterhaftpflichtversicherung ist daher jedem anzuraten, der einen Hund sein Eigen nennt.
Hunde sind in der Lage, auch größere Schäden ungewollt anzurichten – die Haftung dafür muss grundsätzlich der Halter übernehmen.
Besteht keine Hundehaftpflichtversicherung, kann dies zu größeren Problemen und einer hohen finanziellen Belastung im Ernstfall führen.
Dies beginnt schon dann, wenn beispielsweise der Hund bei Regenwetter draußen herumtollt und eine Spaziergängerin mit weißem Pelzmantel anspringt. Für die
Reinigung des Mantels muss der Hundehalter aufkommen – notfalls auch für einen Ersatz. Schlimmer wird es, wenn ein Hund sich losreißt, auf die Straße springt
und einen Verkehrsunfall verursacht. Da fallen die Kosten dann gleich höher aus.
Die Liste der Schadensfälle durch Hunde ist lang – die Versicherungsbeiträge für eine Hundehaftpflichtversicherung sind im Vergleich zu den Schäden, die die
Hunde anrichten können, sehr gering. Wie bei jeder Versicherung sollte man aber auch bei der Hundehalterhaftpflicht einen umfassenden Vergleich durchführen und die einzelnen Angebote genau prüfen. Das Augenmerk hierbei sollte nicht nur auf der Höhe der jährlichen Prämie liegen (die in der Regel zwischen 60 und 150 Euro beträgt), sondern vielmehr auf die Versicherungskonditionen.
Einige Versicherungen erheben eine Selbstbeteiligung, wodurch die Versicherung günstiger wird. Bei manchen Versicherungsgesellschaften ist die Jahresprämie
zwar sehr günstig, aber die Versicherungssumme, die im Schadensfall ausbezahlt wird, ist ebenfalls geringfügig.
Es sollte auf jeden Fall im Versicherungsvertrag auch auf das Kleingedruckte geachtet werden. Bestimmte Leistungen sind unter Umständen ausgeschlossen – im
Schadensfall kann dies zu bösen Überraschungen führen.
Ein Vergleich der unterschiedlichen Versicherungsangebote hilft dabei, das beste Preis-Leistungsverhältnis zu bestimmen und die lohnenswerteste Versicherung
herauszusuchen. Eine Hundehalterhaftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen eines jeden Hundehalters. Darüber hinaus ist zu überlegen, ob weiter Hundeversicherungen, wie eine Hunde-Krankenversicherung oder eine Hunde-OP-Versicherung abgeschlossen werden sollte.
Sonntag, 12. April 2009
Den Hund lernen lassen
Die Frage ist nur Wie....
Unsere Hunde haben sich in den vergangenen tausenden von Jahren der Domestikation dem Menschen mehr und mehr angepasst. Sie haben gelernt uns Menschen zu lesen und unsere Körperbewegungen als aufrecht laufende, fell- und rutenlose Individuen in unserer Körpersprache zu deuten.
In einem intakten Rudelverband liegen die Eckpunkte der Funktionalität offen und hier kann man die Natur und eben diese Eckpunkte auf die Sozialgemeinschaft Mensch/Hund weitestgehend übertragen. Wohlgemerkt bezieht sich diese Übertragung lediglich auf die Form der Rudelstruktur und keinesfalls auf eine vergleichbare Kommunikation zwischen Mensch und Hund.
Führung...
...bedingt ein sicheres, souveränes, angemessenes Verhalten des Menschen gegenüber dem Hund - in JEDER Situation. Es beinhaltet auch den Anspruch dessen, der führt, auf Entscheidungen... Entscheidungen über Ressourcen; Entscheidungen darüber, wann angesichts bestimmter Situationen Handlungsbedarf besteht... oder eben nicht. Damit ein Hund freiwillig diese Entscheidungen seinem Halter überlässt, bedarf es eines unbedingt: Vertrauen in die “Führungsqualitäten” seines Halters... und wiederum die Fähigkeit des Halters, diesem Führungsanspruch in den Augen seines Hundes gerecht zu werden.
Führung ist kein situatives Instrument - sie findet tagtäglich in vielen kleinen Gesten, Handlungen des Menschen statt.
Vertrauen...
...lässt sich nicht per Kommando einfordern. Damit der Hund im Vertrauen auf das Handeln seines Menschen diesem die Führung überlässt, müssen wir uns in den Augen unseres Hundes auch angemessen verhalten; uns sein Vertrauen erarbeiten. Dies gilt uneingeschränkt und “querbeet” - in Situationen, in denen ein Hund unsicher ist und Rückhalt bei seinem Menschen sucht, ebenso wenn Rex aus Mangel an Vertrauen in die Führungsqualität seines Menschen es zu seiner Aufgabe macht, Fifi von Gegenüber maßregeln zu wollen...
Hundesprache... aber wie?
Wie vermittelt man nun aber Führung & Vertrauen? Die primäre Sprache des Hundes ist die Körpersprache... sie beobachtet er ganz besonders an uns und oftmals steht diese im krassen Gegensatz zu unserem Verbalen. Hörzeichen führen zweifelsohne auch zum Ziel, jedoch entziehen diese dem Hund die Grundlage auf seinen Menschen zu achten.
An dieser Stelle gerne ein kleiner Blick in die Natur... ist es die Aufgabe des Rudelführer seinem Rudel stets zu signalisieren was dieses denn bitte tun sollen - mit Nichten! Es sind die Rudelmitglieder die sich am Rudelführer orientieren und ihm in wichtigen Situationen die Entscheidung überlassen.--
Mit variierenden Aufmerksamkeitsübungen zeigen wir Hund und Halter, wie Bindung gefördert und damit die Grundlage für eine gemeinsame Kommunikation erarbeitet wird. Das gemeinsame Ziel ist die freiwillige Orientierung des Hundes an seinem Menschen in jeder Situation - ohne Zwang, ohne “Kommando”, ohne Gewalt.
Ist das Ziel erreicht, spricht nichts gegen ein Einfließen der Sprache zu den wichtigsten Sequenzen - denn auch ein Hund wird alt und welche seiner Sinne als erstes an Funktionalität verlieren, kann man nicht vorher sehen. (Text: Heike Beuse)
Wir sind eine Organisation -bestehend aus Hundeverhaltenstherapeuten- und haben uns mit ausgesuchten Vereinen; Hundeschulen; Tierärzten; Tierschutzvereinen und Organisationen; etc. durch unser Leistungspaket in dem Verband Der Hunde Welt www.vdhw.de zusammengeschlossen.Unsere Philosophie: “Miteinander statt Gegeneinander” beinhaltet einen straffreien Umgang mit dem Hund ebenso wie den respekt- und verständnisvollen Umgang mit dem Menschen. Ein Rad greift in das Andere und wir hoffen so unser Ziel - Mensch und Hund zu helfen - in einem immer dichter werdenden Netzwerk zu verwirklichen.
Die Idee eine Organisation und den Verband zu gründen entsprang aus mehreren Jahren Erfahrungen in der Hundeszene. Die Tendenz zur positiven “Hundeerziehung” hat sich zwar in den vergangenen Jahren mehr und mehr durchgesetzt, dennoch fehlt es nach wie vor an einer globalen Veränderung -pro Hund-. Hilfsmittel und Strafe sind noch heute an der Tagesordnung und selbst wenn versucht wird auf Hilfsmittel anstatt körperlicher Strafe umzusteigen müssen wir Diese ebenso in Frage stellen. Strafe bleibt Strafe in welcher Form auch immer. Das muss nicht sein.
Es geht anders..... es geht schneller..... es geht positiver -aber es geht nicht ohne den Menschen.
Die gemachten Erfahrungen haben uns also dazu gebracht eine eigene Organisation zu gründen.
In der Hundeszene verfolgen doch alle ein Ziel: Man möchte den Hunden helfen. Dieses funktioniert jedoch nur, wenn man den Menschen mit einbezieht. Eine globale Veränderung erreicht man in der Gemeinschaft - nicht im Alleingang. Mit diesem Bewusstsein gehen wir an den Start und hoffen auf Viele die sich uns anschließen - in einem ergänzendem respekt- und verständnisvollen Miteinander.
Mehr dazu auf CAT4DOGS....
Sonntag, 5. April 2009
Hundetransport im Auto
Hunde, die das Auto fahren nicht kennen, reagieren mit Stress, Reisekrankheit oder unaufhörlichem Bellen auf die ungewohnte Situation. Mit etwas Übung lässt sich das vermeiden. Wenn man den Hund nach und nach zuerst an das Auto, dann an das Geräusch des Motors und dann an kurze und später auch längere Fahrtstrecken gewöhnt, dann wird er schnell merken, dass Auto fahren etwas Interessantes, Angenehmes ist. Wenn man den Hund dann nicht nur zum Tierarzt mitnimmt, sondern auch zu Spaziergängen in neuer, interessanter Umgebung, dann wird er bald von sich aus ins Auto springen.
Um Reisekrankheit beim Hund zu vermeiden, sollte man ihn, vor allem vor längeren Fahrten, möglichst nicht füttern. Auch bei der Wahl des eigenen Fahrstils sollte man bedenken, dass der Hund eine sportliche Fahrweise nicht unbedingt zu schätzen weiß. Einem empfindlichen Hund kann es eventuell helfen, wenn man ihn so transportiert, dass er während der Fahrt nicht nach draußen gucken kann.
Damit der Hund sicher Auto fahren kann, sollte man ein Sicherungssystem für Hunde im Auto installieren. Das kann ein Hundesicherheitsgurt sein, ein Trenngitter oder eine Transportbox. Damit stellt man sicher, dass sowohl der Hund als auch die menschlichen Mitfahrer bei einem Unfall optimal geschützt sind.
Donnerstag, 29. Januar 2009
Pferde- Haftpflichtversicherung
Wenn Sie Pferdebesitzer sind, sollten Sie eine Tierhalter- Haftpflichtversicherung abschliessen. Denn die Privathaftpflichtversicherung reicht hierfür keinesfalls aus! Die Tierhalterhaftpflichtversicherung schützt Sie, wenn Ihr Pferd bei Dritten einen Schaden verursacht, für den Sie haftbar gemacht werden. Verursacht Ihr Haustier einen Schaden, so haften Sie unbegrenzt mit Ihrem gesamten Vermögen. Deshalb ist es sinnvoll, eine Versicherung mit einer möglichst hohen bzw. unbegrenzten Deckungssumme abzuschliessen.



