Hundefutter ist nicht gleich Hundefutter


Wer sich schon einmal ein wenig mit Hundefutter beschäftigt hat der weiß, dass kein Hundefutter dem anderen gleicht und damit ist längst nicht nur die Geschmacksrichtung gemeint. In der Tat unterscheidet sich Hundefutter von Hersteller zu Hersteller und es ist wichtig zu wissen was man nehmen sollte. Man kann im Internet Hundefutter bestellen oder es aber auch ganz normal im Supermarkt kaufen. Eines der markantesten Merkmale ist natürlich der Preis.

Qualität und Preis

Zunächst sollte man den Grundsatz, dass Qualität auch teuer sein muss in diesem Fall nicht anwenden. In der Tat gibt es auch sehr billiges Hundefutter, das qualitativ hochwertig ist und auf der anderen Seite teure Produkte, die in Tests glatt durchgefallen sind. Als Hundebesitzer achte ich selbst vor allem auf zwei Dinge. Einerseits werden in Tierfutter sehr gerne kein echtes Fleisch sondern Tier Nebenprodukte verwendet. Dabei handelt es sich um Krallen und Überreste von Tieren, die bereits im Vorfeld in irgendeiner Weise verarbeitet wurden. Als Kunde sollte man daher sehr genau darauf achten, dass echtes Fleisch verwendet wurde.

Am besten sollte man sich im Vorfeld im Internet informieren und verschiedene Produkte ausprobieren. Die Inhaltsstoffe sind dabei genau zu lesen und auch abzuwägen. Am Ende muss es dem Tier ja dann auch schmecken. In der Tat frisst nicht jeder Hund alles, aber nur darauf zu achten wäre auch ein Fehler. Niemand will belastetes Tierfutter füttern, da dies auch zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Von großer Bedeutung ist auch, dass man älteren Hunden kein Welpenfutter mehr gibt. Das hört sich auf der einen Seite ja logisch an, aber Hundefutter ist doch Hundefutter oder? Das ist ein Fehlglaube. Gerade in Futter für Welpen sind sehr viele Stoffe enthalten, die das Wachstum enorm fördern sollen. Falls man älteren Hunden regelmäßig eine Überdosis an diesem nährstoffreichem Futter gibt, können sich ebenfalls gesundheitliche Probleme entwickeln.

Hundefutter ist nicht gleich Hundefutter und man sollte als Besitzer ganz genau hinsehen. Ich persönlich halte nichts davon meinem Hund irgendwelche Tierabfälle vorzusetzen, nur weil diese in einer farbigen und hübschen Dose verpackt sind. Genau hinsehen ist die Devise.

Veröffentlicht unter Tierfutter | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gesunde Ernährung auch für Tiere


Sich gesund zu Ernähren ist ohne Frage ein Trend unserer Zeit, der immer mehr auch die Tierwelt erreicht. Zum Glück – denn unsere lieben Freunde, haben ebenso wie wir Menschen, eine ausgewogene Ernährung verdient.

Als Tierbesitzer trägt man die Verantwortung für die Gesundheit seiner Katzen, Pferde, oder gar seines Hausschweins, um nur einige Beispiele zu nennen. Es ist wichtig, das Immunsystem fit zu halten, denn gute Abwehrkräfte können den einen oder anderen Tierarztbesuch verhindern. Jedes Tier braucht seine Nährstoffe und Mineralien, um kräftig und vital zu bleiben. Oft ist es gar nicht leicht das richtige Futter zu finden, denn der Tiernahrungsmarkt ist groß und produziert Futtermittel für landwirtschaftliche Nutztiere, Mischfutter oder Heimtierfutter in unterschiedlichster Qualität.

Viele Firmen, wie zum Beispiel Multikraft, haben es sich zur Aufgabe gemacht, besonders die Gesundheit der Tiere bei der Produktion zu berücksichtigen. Sie haben Futtermittel für Tiere entwickelt, die ihnen auch wirklich die Stoffe geben, die sich benötigen.

Wichtig ist vor allem, dass den Tieren, je nach Bedürfnis genügend Vitamine zugefügt werden. Wir müssen auf die Bedürfnisse eingehen, denn die Tiere sind nicht in der Lage, uns diese mitzuteilen. Es ist unsere Aufgabe, jeden Tag auf sie zu schauen und neben unserem persönlichen Ernährungsplan auch einmal wieder den unserer treuen Freunde zu überdenken.

Veröffentlicht unter Tierfutter | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Tierhaarallergie


(Alp)traum Haustier

Ein Haustier – sei es Hund, Katze oder Meerschweinchen – ist für viele Kinder ein großer Traum. Stimmen die äußeren Bedingungen (genügend Zeit und Platz für ein Tier) kann ein Haustier eine schöne und bereichernde Sache sein, sowohl für das Kind als auch für die ganze Familie. Vorbei sind die Zeiten, in denen man an keiner Zoohandlung vorbeigehen konnte, ohne, dass das Kind sich die Nase an der Schaufensterscheibe plattdrückte und nur äußert widerwillig weitergezogen werden konnte.

Was jedoch tun, wenn eben erwähntes Kind plötzlich pausenlos niest und die Nase wie ein Wasserhahn tropft? Was, wenn das gemeinsame Spielen mit dem Haustier mit Kurzatmigkeit und roten, tränenden Augen endet? Ein Blick ins Ärzteverzeichnis, Termin beim Hausarzt und bald die gefürchtete Prognose: Tierhaarallergie. Wenn man das nur vorher gewusst hätte!

Die Tierhaarallergie gehört neben der Hausstaub- und Pollenallergie zu den am weitesten verbreiteten Allergien in Deutschland. Etwa neun Prozent der Bevölkerung leidet an einer Form von Tierhaarallergie, am häufigsten tritt die Katzenallergie auf. Doch auch Hunde, Hamster, Meerschweinchen, Pferde und Wellensittiche können Grund für allergische Reaktionen sein. Verantwortlich für die Allergie sind tierische Eiweiße, die von Hautschuppen, Speichel, Urin usw. stammen.

In der Regel wird die allergische Reaktion bereits nach wenigen Minuten ausgelöst. Manche Allergiker bemerken die Anwesenheit eines Tieres wenige Sekunden nachdem sie einen Raum betreten haben. Um die auftretenden Symptome zu mildern oder ihnen vorzubeugen, hilft nur die Flucht nach vorne: Raum verlassen und jeglichen Kontakt mit dem Tier meiden.

Problematisch wird es, wenn keine Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind oder Allergiker und Tier im selben Haushalt leben. Da man mit seiner Katze schlecht genauso verfahren kann wie mit dem Plüschtiger eines Hausstauballergikerkindes – die Katze bzw. den Plüschtiger in den Gefrierschrank stecken und die Milben bzw. Eiweiße Schock frosten – müssen Alternativen gefunden werden. Der Allergiker sollte das Tier nicht berühren und wenn, dann sofort seine Hände waschen. Das Tier sollte nicht auf Möbeln herumliegen und keinen Zutritt zum Schlafzimmer haben. Medikamente, wie Antihistaminika können eine vorübergehende Erleichterung bringen: sie verhindern die Freisetzung von Histaminen aus den Mastzellen, worauf es nicht zur von Histaminen verursachten Entzündungsreaktion kommen kann. Doch bieten Antihistaminika nur eine zeitlich begrenzte Wirksamkeit, und sind oft von Nebenwirkungen, wie Müdigkeit, Schlappheit und Konzentrationsverlust begleitet. Hyposensibilisierung ist eine auf mehrere Jahre angelegte Therapiemöglichkeit, die in manchen Fällen sehr gute Langzeiterfolge verzeichnen kann, in anderen jedoch vollkommen wirkungslos bleibt. Über einen Zeitraum von etwa drei Jahren wird kontinuierlich eine geringe Dosis des Allergens unter die Haut gespritzt, um den Körper zu desensibilisieren. Der Erfolg dieser Immuntherapie ist schwer vorherzusagen und von der jeweiligen Person und der Stärke der Allergie abhängig.

Für das alltägliche Leben ist häufiges und richtiges Putzen ein Muss. Wichtig ist das feuchte Wischen der Böden. Nur so werden Haare und andere tierische Absonderungen beseitigt. Der Staubsauger alleine wirbelt die Allergie auslösenden Partikel nur in die Luft auf, was zur Folge hat, dass sie noch flächendeckender im Raum verteilt werden. Und gerade Katzen sind sehr agile Tiere, die sich im ganzen Raum bewegen und überall ihre unsichtbaren Spuren hinterlassen.

Alle weiteren Maßnahmen decken sich mit den Vorbeugungen, die bei Pollen- und Hausstauballergie ergriffen werden sollten: Auf Teppichböden und Staubfänger, wie Plüschtiere, Kissen, Vorhänge generell verzichten. Des Weiteren die Bettwäsche oft wechseln und, wenn möglich, in der Wohnung Paket- oder Laminatboden verlegen.

Hilft alles nichts, kommt es zur Extremsituation und das geliebte Tier muss weggegeben werden. Um es gar nicht zu diesem Drama kommen zu lassen, sei allen Haustierbesitzern in spe geraten, präventiv einen Allergietest durchführen zu lassen. Der ist wesentlich billiger und stressfreier als jahrelange Arztbesuche, Putzmarathons und Niesanfälle.

Veröffentlicht unter Tierhalter | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar